Programm für Rückenschmerz-Patienten in Hamburg

Programm für Rückenschmerz-Patienten in Hamburg

BKK-versicherte Patientinnen und Patienten mit Rückenschmerzen können ab sofort noch besser medizinisch betreut werden. Die Betriebskrankenkassen (BKK) und das Rückenzentrum Am Michel in Hamburg haben die vertragliche Grundlage für eine Versorgung „aus einem Guss“ gelegt. Mit interdisziplinären, fachübergreifenden Behandlungsschritten werden Patienten mit schwerwiegenden Rückenproblemen so versorgt, dass sie beruflich und sozial wieder in ein schmerzfreies Leben zurückfinden können.

Rückenschmerzen sind eine in Deutschland weit verbreitete Volkskrankheit. Im Laufe des Lebens haben 85 % der Deutschen gelegentliche oder chronische Rückenschmerzen. Etwa 10 % leiden an behandlungsbedürftigen Beeinträchtigungen. Bei den Krankheitskosten, Arbeitsunfähigkeitszeiten und Frühverrentungen nehmen Rückenschmerzen seit langem einen vorderen Platz ein. Herkömmliche Behandlungsverfahren verhindern oftmals nicht, dass sich Rückenschmerzen chronifizieren, weil die Therapieerfolge nicht von Dauer sind. Daher wollen BKK und Rückenzentrum Patientinnen und Patienten einen maßgeschneiderten Weg raus aus der „Schmerz-Drehtür“ bieten. Dieser Weg beinhaltet neben gezielter Krankengymnastik und Schmerztherapie auch psychotherapeutische Hilfen, um den Betroffenen auch mental „den Rücken zu stärken“.

Das Behandlungskonzept ist vor allem für Rückenschmerz-Patienten gedacht, die innerhalb eines Jahres mindestens acht Wochen krankgeschrieben waren (bzw. 12 Wochen in den letzten zwei Jahren) oder aktuell seit mindestens fünf Wochen arbeitsunfähig sind. Das Behandler-Team im Rückenzentrum umfasst immer einen Orthopädie- oder Anästhesie-Facharzt und einen Psychotherapeuten mit schmerztherapeutischer Zusatzqualifikation sowie einen Physiotherapeuten. Dieses Behandler-Team arbeitet interdisziplinär bei Diagnose sowie Therapie eng zusammen. Es übernimmt alle Schritte von der körperlichen und psychologischen Untersuchung, Bestimmung des passenden Schmerz- und Therapiekonzepts, Durchführung dieser Maßnahmen und ggfs. eine Nachbehandlung, sollten die Therapieschritte nicht zum geplanten Behandlungserfolg geführt haben. Je nach Schweregrad umfassen die Therapiepläne mindestens 16 bis 20 Behandlungstage über mehrere Wochen. Näheres erfahren Versicherte direkt bei Ihrer BKK.

Pflegestützpunkte

Pflegestützpunkte in Deutschland

Hier erhalten Pflegebedürftige, Angehörige und andere interessierte Personen kompetente Auskünfte und Beratungen bis hin zur Koordination erforderlicher Leistungen im Einzelfall.