Behandlung von chronischen Kopfschmerzen

Schmerzklinik Kiel: Integrierte Versorgung von Patienten mit Migräne, chronischen Schmerzen und Neuralgien

Migräne und andere chronische Kopfschmerzen betreffen 54 Millionen Menschen in Deutschland. Sie zählen zu den zehn am schwersten behindernden Leiden und zu den drei teuersten neurologischen Erkrankungen.
Die Betriebskrankenkassen haben gemeinsam mit der Schmerzklinik Kiel, dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) und mit niedergelassenen Schmerztherapeuten eine Vertrag zur Integrierten Versorgung geschlossen, mit dem Ziel, erstmals eine bundesweite sektoren- und fachübergreifende Vernetzung der ambulanten und stationären Therapie zu ermöglichen.
Das Behandlungskonzept ist ausgerichtet auf die spezialisierte Versorgung von schwer betroffenen Patienten mit chronischen Kopfschmerzerkrankungen, wie

•    schwere und häufige Migräne,
•    Chronische Kopfschmerzen vom Spannungstyp,
•    Clusterkopfschmerzen,
•    Kopfschmerzen bei Medikamentenübergebrauch,
•    Posttraumatische Kopfschmerzen,
•    Andere symptomatische Kopfschmerzen,
•    Neuralgien,
•    Kopfschmerzen mit komplexen Begleiterkrankungen,
•    Seltene Kopfschmerzformen mit schwerem Leidensdruck etc.

und besteht aus drei Phasen:

•    In Phase 1 wird die Schmerzerkrankung durch einen regionalen Schmerztherapeuten vor Ort diagnostiziert und in Schweregrade eingestuft.
•    In Phase 2 erfolgt bei schweren Schmerzerkrankungen eine vollstationäre neurologisch-verhaltensmedizinische Behandlung.
•    In Phase 3 wird der Patient ein Jahr lang weiter begleitet. In regelmäßigen Abständen gibt es eine Verlaufs- und Erfolgskontrolle, nach der die Therapie

individuell angepasst wird.

Möchten Sie mehr erfahren? Ihre Betriebskrankenkasse steht Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung. Weitere Informationen zum Thema Kopfschmerz finden Sie auch unter: http://www.schmerzklinik.de/service-fuer-patienten/integrierte-versorgung-bkk/

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