Gesund älter werden im Stadtteil

Gesundheitsförderung von älteren Menschen

Landesinitiative "Sturzprävention bei Seniorinnen und Senioren"

Von erheblicher Bedeutung für die Gesundheit im Alter ist die Vermeidung von sturzbedingten Verletzungen, insbesondere schweren Verletzungen wie Hüftfrakturen (Oberschenkelhalsbrüchen). Neben Verletzungen und ggf. eingetretener Behinderung ist Folge von Stürzen auch die Angst, erneut zu stürzen, die das Selbstvertrauen, selbst einfache Dinge des Alltags sicher zu tun, nachhaltig beeinträchtigen kann.

Landesinitiative NRW „Sturzprävention bei Seniorinnen und Senioren

Die Landesinitiative „Sturzprävention bei Seniorinnen und Senioren“ ist eine Initiative des Landespräventionskonzepts Nordrhein-Westfalen. Dieses wird von der Landesgesundheitskonferenz getragen, der alle maßgeblichen Akteure des nordrheinwestfälischen Gesundheitswesens angehören. Die Initiative soll dazu beitragen, die Zahl der Hüftfrakturen im Alter zu verringern.

Weitere Informationen zur Landesinitiative unter www.praeventionskonzept.nrw.de.

Das Projekt „Landesbutton Sturzpräventive Einrichtung in NRW“

Eine besonders von Stürzen und Hüftfrakturen betroffene Gruppe stellen Bewohner von Alten- und Pflegeheimen dar. Sturzpräventive Maßnahmen lassen sich im Sinne des Lebenswelten-Ansatzes in Heimen nachgewiesenermaßen effektiv realisieren.

Vor diesem Hintergrund wurde das Projekt „Landesbutton Sturzpräventive Einrichtungen in NRW“ gestartet. Den Button erhalten Einrichtungen, die nach dem allgemein anerkannten Nationalen Expertenstandard „Sturzprophylaxe in der Pflege“ arbeiten und sich dies von unabhängigen Experten haben bestätigen lassen. Das Projekt wird vom nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium und den Kranken- und Pflegekassen in Nordrhein-Westfalen finanziell gefördert und von der Landesinitiative Sturzprävention getragen. Mit der Durchführung wurde der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe beauftragt.

Weitere Informationen zum Landesbutton beim Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe, Tel. 0201 / 36557-0, E-Mail: essen@dbfk.de.

Pflegestützpunkte

Pflegestützpunkte in Deutschland

Hier erhalten Pflegebedürftige, Angehörige und andere interessierte Personen kompetente Auskünfte und Beratungen bis hin zur Koordination erforderlicher Leistungen im Einzelfall.