Rheuma Rheinland

Versorgung von Rheumakranken verbessern

Ab dem 1. November 2014 gilt im Rheinland ein neuer Vertrag zur Behandlung von Rheumapatienten, den die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein mit dem BKK-Landesverband NORDWEST vereinbart hat. Der neue Strukturvertrag, der in Abstimmung mit dem nordrheinischen Berufsverband der internistischen Rheumatologen abgeschlossen wurde, soll die ambulante medizinische Versorgung von Patienten mit schweren rheumatischen Erkrankungen verbessern. Dazu zählen u.a. die rheumatoide Arthritis und Systemkrankheiten des Bindegewebes.

Vorteile für BKK-Versicherte:
– koordinierte, medizinische Behandlung, die insbesondere die diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen im Blick hat
– rechtzeitige Einbeziehung eines Rheumatologen
– Frühdiagnostik ohne lange Wartezeiten
– strukturierte Patienteninformation durch den Rheumatologen
– erhöhte Lebensqualität durch frühzeitige Einleitung rehabilitativer Leistungen sowie Verordnung und Kontrolle von rheumagerechten Heil- und Hilfsmittel

Die Betriebskrankenkassen zahlen die im Vertrag vereinbarten Leistungen. Die Behandlung der Patienten erfolgt nach den Qualitätsstandards, Empfehlungen und Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie.
Teilnehmen können alle Versicherte, deren Betriebskrankenkasse dem Vertrag beigetreten ist. Ihre Betriebskrankenkasse steht Ihnen für Fragen zur Verfügung.