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Pressemitteilung: Flyer und Film „Komasaufen“ gibt Handlungshilfen und Tipps zur Vorbeugung

Essen, 17. Dezember 2009

BKK: Gesundheitliche Risiken und erhebliche Belastung für die deutsche Volkswirtschaft

Der Trend zum Komasaufen, aber auch zum zwanghaften Alkoholkonsum steigt! „Komasaufen - Alkoholmissbrauch der lebensgefährlichen Art", so lautet der Film und ein Flyer des BKK Landesverbandes NRW der ginko Stiftung für Prävention. Film und Flyer informieren über die Hintergründe des sogenannten „Komasaufens" und geben Argumentations- und Handlungshilfen für Bezugspersonen von Jugendlichen. Immer mehr Jugendliche müssen in den letzten Jahren mit einer Alkoholvergiftung in Kliniken gebracht werden.

Das übermäßige Trinken von Alkohol ist nach wie vor ein Pro­blem und birgt nicht nur gesundheitliche Risiken, sondern bedeutet auch eine erhebliche Belastung für die deutsche Volkswirtschaft. Allein im 1. Halbjahr 2009 entstanden den Betriebskrankenkassen in NRW Kosten von über acht Millionen Euro für Patienten, die wegen eines zu hohen Alkoholkonsums im Krankenhaus behandelt werden mussten. Von den rd. 4.800 Fällen waren zu über neunzig Prozent erwachsene Personen betroffen, aber auch zu einem Zehntel Jugendliche unter 21 Jahre. Zwar ist im Vergleich zum 1. Halbjahr 2008 ein Rückgang der Alkoholfälle vor allem bei der Altersklasse der 16 - 18 Jährigen (-19%) zu verzeichnen. Demgegenüber steigt jedoch die Zahl der Krankenhauseinweisungen wegen Alkoholmissbrauch bei den Frauen zwischen dem 18. bis 21. Lebensjahr um über 8 % an. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007 ist das eine Zunahme von 43 %.

Der Flyer „Komasaufen – Alkoholmissbrauch der lebensgefährlichen Art“ ist als Download verfügbar unter: www.bkk-nrw.de/versorgungsprogramme/bildung_und_gesundheit/

Darüber hinaus gibt es einen Film hierzu unter: www.bkk-webtv.de (Rubrik „TeenBox“).

 Ansprechpartner:

Karin Hendrysiak - Pressestelle BKK Landesverband NRW

Tel: 0201/179-1511; Mobil: 0170 92 35 426

E-Mail: k.hendrysiak@bkk-nrw.de

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