Pressemitteilung: Arzneimittelmissbrauch nicht unterschätzen
Apotheker und BKK klären mit Unterstützung der
Verbraucherzentrale NRW über gesundheitliche Risiken auf
Fast zwei Millionen Deutsche sind abhängig von Medikamenten. Die missbräuchliche Anwendung von Medikamenten im Sinne von „Doping" hat die Grenzen des Sports verlassen und ist auch im Berufsleben angekommen. Dabei werden Risiken und Nebenwirkungen von Arzneimitteln stark unterschätzt - oft sogar gesundheitliche Folgeschäden billigend in Kauf genommen.
Diese Besorgnis erregende Entwicklung haben der Apothekerverband Nordrhein e.V. und der BKK Landesverband Nordrhein-Westfalen zum Anlass genommen eine wichtige Verbraucherinformation zum Thema „Arzneimittelmissbrauch" zu entwickeln. Das neue Video, in dem auch der Gesundheitsexperte der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Kai-Helge Vogel wichtige Hinweise gibt, kann kostenlos abgerufen werden unter
http://www.bkk-webtv.de/ und http://www.av-nr.de/.
„Arzneimittel sind ein besonderes Gut. Sachgerecht angewendet, helfen sie gesund zu werden oder Beschwerden zu lindern. Unsachgemäß angewendet, wirken sie aber entweder gar nicht, schaden der Gesundheit oder machen sogar seelisch oder körperlich abhängig", erklärt Karin Hendrysiak, Sprecherin des BKK Landesverbandes Nordrhein-Westfalen. „In unserem neuen
Video werden daher die enormen Gefahren einer missbräuchlichen Anwendung von Arzneimitteln aufgezeigt. Im Sinne eines aktiven Patienten- und Verbraucherschutzes soll der Beitrag sensibilisieren und wachrütteln", betont Thomas Preis, Vorsitzender des Apothekerverbandes Nordrhein e.V.
Ansprechpartner für Rückfragen:
Karin Hendrysiak, BKK Landesverband Nordrhein-Westfalen,
Telefon: (0201) 179-1511, E-Mail:K.Hendrysiak@bkk-nrw.de
Internet: www.bkk-nrw.de
Dr. Peter Szynka, Apothekerverband Nordrhein e.V.,
Tel: 0211 / 439 17-26, E-Mail: p.szynka@av-nr.de
Internet: www.av-nr.de
