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Cybermobbing– Lästereien im Internet

Jeder fünfte Schüler macht im Internet Erfahrungen mit Mobbing und manche leiden schwer unter den Folgen – bis hin zu
Depression und Suizidgedanken. Psychologen fordern bessere Aufklärung. Doch Diffamierungen oder Beschimpfungen mittels digitaler Medien nehmen auch bei Erwachsenen deutlich zu.
Zu Cybermobbing gehören üble Gerüchte und Verleumdungen, die überwiegend Täter aus dem eigenen Umfeld im Internet verbreiten. Zunehmend werden peinliche Fotos und Filme gestreut.
Immer häufiger werden zum Mobben internetfähige Handys benutzt, die zwei Drittel aller Schüler besitzen. Die hohe Anonymität und die geringe Hemmschwelle macht das Internet „zu einem idealen Tatort“.

Die gesundheitlichen Folgen für die Betroffenen sind meist schwerwiegend. Fast die Hälfte der von Mobbing Betroffenen geben an, unter Persönlichkeitsveränderungen und
Depressionen zu leiden. In einigen Fällen führten die Attacken sogar zu Zwangsstörungen, Suchtmittelmissbrauch oder Suizidgefährdung. So weisen Betroffene jährlich 5 bis 6 Krankheitstage mehr auf. Zusammen mit den Krankheitsfolgekosten für Arztbesuche, Therapiesitzungen und Medikamenten wurde der Gesamtschaden für die deutsche Wirtschaft durch Mobbing bereits vor ein paar Jahren auf bis zu 50 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Trotz allem suchen die meisten Betroffenen aus Scham oder vermeintlicher Ohnmacht erst sehr spät oder gar keine Hilfe auf.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie unter:
www.bkk-webtv.de

BKK-Cybermobbing_STABI

Pflegestützpunkte

Pflegestützpunkte in Deutschland

Hier erhalten Pflegebedürftige, Angehörige und andere interessierte Personen kompetente Auskünfte und Beratungen bis hin zur Koordination erforderlicher Leistungen im Einzelfall.