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Ein Drittel der über 65-Jährigen leidet unter Schwindel – Bewegung und spezielles Training statt Bettruhe und Schonung

Nach Kopfschmerzen ist Schwindel der häufigste Grund für ei-nen Arztbesuch. Mit zunehmendem Alter steigt der Anteil der Schwindelpatienten drastisch an: So leidet von den über 65-Jährigen bereits ein Drittel unter den Symptomen, und ab 75 Jahren zählen Schwindel und Gleichgewichtsstörungen zu den häufigsten Beschwerden überhaupt. Schwindel macht älte-re Patienten unsicher und ängstlich.

Die Betriebskrankenkassen raten: Ältere Menschen sollten Schwindel nicht bagatellisieren und ggf. mit ihrem Hausarzt o-der mit einem Geriater darüber reden. Schwindel im Alter kann viele Ursachen haben: der normale Alterungsprozess, altersty-pische Erkrankungen und die Einnahme verschiedener Medi-kamente führen oft dazu, dass so viele ältere Menschen unter Schwindel leiden. In 20 Prozent der Fälle erholen sich die Be-troffenen nicht mehr von den Folgen und werden zum Pflege-fall.

Grundsätzlich gilt: Bewegung und spezielles Training bessern Schwindel, während Bettruhe und Schonung ihn eher ver-schlimmern. Um Stürze durch eine akute Schwindelattacke o-der dauerhafte Gangunsicherheit zu vermeiden, gibt es einige einfache Maßnahmen für ein sicheres Zuhause wie z. B. das Tragen von festen Schuhen auch in der Wohnung, Nutzung von einem Rollator; Entfernung von rutschigen Teppichen. Darüber hinaus beteiligen sich die Betriebskrankenkassen auch an gezielten Kursen zur Sturzprophylaxe, um wieder Gleichgewicht und Balance zu halten.

Welche weiteren Ursachen beim Schwindel dahinterstecken und wie die Symptome behandelt werden können zeigt der Film im BKK-WEBTV unter www.bkk-webtv.de

Ansprechpartner:
BKK-Landesverband NORDWEST
Karin Hendrysiak, Pressesprecherin
Tel.:0201/179-1511, Fax: -1691
Mobil: 01709235426
E-Mail: Karin.Hendrysiak@bkk-nordwest.de

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