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Krankenstand in Hamburg leicht unter dem Bundesdurchschnitt

Die Betriebskrankenkassen haben AU-Daten von rund 52.000 BKK-Mitgliedern in Hamburg analysiert, die in 2013 arbeitsunfähig geschrieben wurden. Die Analyse weist einige Unterschiede zum Bundesdurchschnitt auf. Im Durchschnitt war ein Hamburger BKK-Mitglied 16,4 Tage krank geschrieben (Bundesdurchschnitt 17,8 Tage). Hamburger Beschäftigte fehlten 16,2 Tage am Arbeitsplatz. Ein Krankheitsfall dauerte in Hamburg durchschnittlich 13,1 Tage (Bund: 13,0), bei Arbeitnehmern 12,6 Tage.
Insgesamt ist ein leicht steigender Krankenstand in Hamburg zu verzeichnen. Im Vorjahr gab es in Hamburg im Schnitt noch 16,2 AU-Tage und damit 0,2 Tage weniger als im ausgewerteten Jahr 2013.
Arbeitslose Hamburger sind deutlich länger krank geschrieben, als Beschäftigte: 25,1 Tage waren Arbeitslose hier arbeitsunfähig – 45,4 Tage dauerte ein AU-Fall eines arbeitslosen Mitglieds (37 Tage im Bundesdurchschnitt), der höchste Wert unter allen Bundesländern wie schon im Vorjahr.
Die psychischen Erkrankungen liegen anders als bundesweit in Hamburg mit 21 Prozent aller AU-Tage erstmals vorne und führten im Durchschnitt zu 34,3 AU-Tagen je Fall – deutlich mehr als z. B. „klassischen“ Arbeitsunfällen mit 6,5 Tagen. Muskel- und Skeletterkrankungen (vor allem Rückenleiden) verursachten in Hamburg mit 20,8 Prozent die zweithäufigsten Krankentage, gefolgt von Atemwegserkrankungen (16,1 %).
Die Betriebskrankenkassen versichern in Hamburg insgesamt rund 260.000 Mitglieder und ihre Familienangehörigen und sind drittgrößter gesetzlicher Krankenversicherer.
Ansprechpartner:
BKK-Landesverband NORDWEST – Hauptverwaltung Hamburg
Thomas Fritsch, Pressesprecher
Tel. 040/ 251505-258, presse@bkk-nordwest.de

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