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Krankenstand in Mecklenburg-Vorpommern in Kreisen und Städten unterschiedlich und über dem Bundesdurchschnitt

Die Betriebskrankenkassen haben AU-Daten von rund 70.000 BKK-Mitgliedern in Mecklenburg-Vorpommern analysiert, die in 2013 arbeitsunfähig geschrieben wurden. Die Analyse weist einige Unterschiede innerhalb des Bundeslandes auf. Im Durchschnitt war ein BKK-Mitglied in M-V 21,4 Tage krank geschrieben (Bundesdurchschnitt 17,8 Tage). Ein Krankheitsfall dauerte in M-V durchschnittlich 15,1 Tage (Bund: 13,0).
Merklich unter dem Landesdurchschnitt lagen die krankheitsbedingten Fehltage in der Stadt Rostock (18,6). Leicht unter dem Landesdurchschnitt liegen bei den AU-Tagen die Schweriner mit 20,5 Tagen.
Überdurchschnittlich lang waren Kassenmitglieder in den Landkreisen Ludwigslust-Parchim (22,8 Tage), Vorpommern-Greifswald (22,4) und Nordwestmecklenburg (22,2 Tage) krank.
Insgesamt ist wieder ein steigender Krankenstand in M-V zu verzeichnen. Im Vorjahr gab es im Schnitt noch 19,2 AU-Tage und damit 2,2 Tage weniger als im ausgewerteten Jahr 2013.
Arbeitslose in M-V sind deutlich länger krank geschrieben, als Beschäftigte: 27,8 Tage waren Arbeitslose im Nordosten arbeitsunfähig – 41,1 Tage dauerte ein AU-Fall eines arbeitslosen Mitglieds (37 Tage im Bundesdurchschnitt).
Muskel- und Skeletterkrankungen (vor allem Rückenleiden) verursachten in Mecklenburg-Vorpommern mit 25 Prozent die meisten Krankentage, gefolgt von Atemwegs- (16 %) und psychischen
Erkrankungen (14 %). Die psychischen Erkrankungen führten in M-V im Durchschnitt zu 40,6 AU-Tagen je Fall – deutlich mehr als z. B. „klassischen“ Arbeitsunfällen mit 23,3 Tagen.
Die Betriebskrankenkassen versichern in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt rund 200.000 Mitglieder und ihre Familienangehörigen und sind drittgrößter gesetzlicher Krankenversicherer.
Ansprechpartner:
BKK-Landesverband NORDWEST – Hauptverwaltung Hamburg
Thomas Fritsch, Pressesprecher
Tel. 040/ 251505-258, presse@bkk-nordwest.de

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