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Pressemitteilung: Arbeitsunfähige Beschäftigte in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern: Unterschiede zwischen Stadt und Land

Die Betriebskrankenkassen haben AU-Daten von knapp 100.000 beschäftigten BKK-Mitgliedern in
Mecklenburg-Vorpommern und 150.000 in Schleswig-Holstein
analysiert, die in 2012 arbeitsunfähig geschrieben wurden. Die Analyse weist einige Unterschiede
innerhalb des jeweiligen Bundeslandes auf. Im Durchschnitt war ein BKK-Mitglied in M-V 19,2 Tage
und in S-H 16,9 Tage krank geschrieben (Bundesdurchschnitt 16,4 Tage). Ein Krankheitsfall dauerte
in M-V durchschnittlich 14,6 Tage, in S-H 13,9 Tage (Bund: 13,1).

Merklich unter dem Landesdurchschnitt lagen die krankheitsbedingten Fehltage von Arbeitnehmern in
Mecklenburg-Vorpommern in der Stadt Rostock (17,8) und im Kreis Mecklenburgische Seenplatte
(18,4 Tage).

Uberdurchschnittlich lang waren Beschäftigte in den Landkreisen Ludwigslust-Parchim (20,8) und
Nordwestmecklenburg (19,7 Tage) krank. Genau im Mittel liegen bei den AU-Tagen z. B. die Schweriner
Beschäftigten mit 19,1 Tagen. Signifikant unter dem Landesdurchschnitt in S-H lagen die
krankheitsbedingten Fehltage in Nordfriesland (14,4 Tage), in der Stadt Flensburg (14,9)
und in Dithmarschen (15,7 Tage).

Deutlich überdurchschnittlich lang waren Beschäftigte in den Städten Lübeck (18,9 Tage),
Neumünster (18,1 Tage) und Kiel (18,3) krank.

Muskel- und Skeletterkrankungen (vor allem Rückenleiden) verursachten bei den Beschäftigten mit
26,5 Prozent die meisten Krankentage, gefolgt von Atemwegs- und psychischen Erkrankungen.

Die Betriebskrankenkassen versichern in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein insgesamt
rund 600.000 Mitglieder und ihre Familienangehörigen und sind drittgrößter gesetzlicher
Krankenversicherer.

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