Pressemitteilungen

Pressemitteilung: Beschäftigte in den norddeutschen Ländern unterschiedlich lange krank – Krankheitsdauer im Norden über dem Bundesdurchschnitt

Körperlich schwere Arbeit, aber auch psychischer Stress am Arbeitsplatz beeinflussen unterschiedlich stark und lang die Krankheitstage bei den Beschäftigten im Norden. So dauerte ein Krankheitsfall bei beschäftigten BKK-Pflichtmitgliedern in Hamburg im Jahr 2012 im Durchschnitt 14 Tage, in Mecklenburg-Vorpommern 14,6 und in Schleswig-Holstein 13,9 Tage. Der Bundesdurchschnitt lag bei 13,1 Tagen.

Insgesamt waren Beschäftigte, die in einer BKK versichert sind, im Laufe des letzten Jahres bundesweit 16,4 Tage arbeitsunfähig. Deutlich über dem Bundesdurchschnitt war dieser Wert in Mecklenburg-Vorpommern (19,5 Tage). In Hamburg waren Arbeitnehmer/innen 15,8 und in Schleswig-Holstein 16,5 Tage krank geschrieben.

Deutlich länger waren arbeitslose Mitglieder arbeitsunfähig geschrieben: In Hamburg im Durchschnitt 49,9 Tage (der bundesweit höchste Wert), in Mecklenburg-Vorpommern 42,1 und in Schleswig-Holstein 47,8 Tage. Bundesweit lag dieser Wert bei 40,9 Tagen.

In die bundesweite BKK-Auswertung gingen AU-Daten aus dem Jahr 2012 von knapp 0,5 Mio. Mitgliedern der Betriebskrankenkassen in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein ein.

Nach wie vor entfallen rund ein Viertel der Krankentage (26,4 Prozent) auf Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems. Die psychischen Störungen liegen mit 13,9 Prozent in 2012 erstmals an zweiter Stelle. Danach folgen Atemwegserkrankungen und Verletzungen/ Vergiftungen.

Ansprechpartner:
Thomas Fritsch
BKK-LV NORDWEST
Tel. 040/ 251505-258, Fax 040/ 251505-858
presse@bkk-nordwest.de

Pflegestützpunkte

Pflegestützpunkte in Deutschland

Hier erhalten Pflegebedürftige, Angehörige und andere interessierte Personen kompetente Auskünfte und Beratungen bis hin zur Koordination erforderlicher Leistungen im Einzelfall.