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Pressemitteilung: Doping im Freizeitsport nimmt zu – Immer mehr Hobbyathleten greifen zu gefährlichen Substanzen im Internet

Doping ist kein „Privileg“ der Spitzenathleten. Mittlerweile nimmt fast jeder vierte Freizeitsportler
Substanzen, die auf der Dopingliste stehen, ein. Die Zahl der Männer ist dabei deutlich höher, als die
der Frauen. Die meisten von ihnen sind zwischen 18 und 29 Jahre alt.

Die Einnahme dieser Mittel im Freizeit- und Breitensport ist vermutlich noch gesundheitsschädigender
als im Bereich des Leistungssports, da in der Regel die medizinische Betreuung fehlt und Risiken und
Nebenwirkungen oft nicht bekannt sind.

Während es Profisportlern um den Sieg und dem damit verbundenen Ruhm auch um die Verlängerung eines
Sponsoringvertrages oder um den Gewinn von Preisgeldern geht, spielen bei Freizeitsportlern –
insbesondere bei Jugendlichen – in erster Linie die Steigerung von Kraft und Ausdauer zur Schaffung
eines perfekten Körpers mit mehr Muskeln eine Rolle.

„Sportler, die zu verbotenen Substanzen greifen, spielen mit ihrer Gesundheit und sind sich oft gar
nicht bewusst, was sie ihrem Körper damit antun“, warnt Karin Hendrysiak, Pressesprecherin des
BKK-Landesverbandes NORDWEST in Essen. Zu den Nebenwirkungen gehören u.a. Herz-Kreislauferkrankungen,
Potenzstörungen, Leberschäden bis hin zu psychischen Auswirkungen wie erhöhter Aggressivität.

Nicht selten stammen die Präparate aus äußerst dubiosen Quellen. „Vor allem über das Internet ist es
relativ einfach, die gewünschten Substanzen zu bekommen“, sagt Karin Hendrysiak weiter.

Darüber hinaus nutzen Konsumenten Reisen ins Ausland, um dort insbesondere Anabolika zu erwerben und
damit sich und den Freundeskreis zu versorgen. Weder beim Internet-Kauf noch beim Einkauf im Ausland
besteht eine Kontrolle über den Inhalt und Dosis der erworbenen Tabletten oder Spritzen.

Der BKK-Landesverand NORDWEST rät in diesem Zusammenhang zu einem ausgewogenen Training mit
angemessener Regeneration. Dazu gehören z.B. Auslaufen, Ausschwimmen, Dehnungsgymnastik, Sauna,
Massagen sowie eine ausgewogene und vollwertige Kost. Dabei sind Wasser, Mineralwasser und
Apfelschorle sinnvoller als Sportlergetränke.

Zum Thema Doping im Freizeitsport klärt die gleichnamige Broschüre auf.

Als Download unter:

http://www.bkk-nordwest.de/pressecenter/publikationen/

oder als Film unter: http://www.bkk-webtv.de/

Ansprechpartnerin:

Karin Hendrysiak, Pressereferentin NRW

Tel.:0201/179-1511, Fax: -1691

Mobil: 01709235426

E-Mail: Karin.Hendrysiak@bkk-nordwest.de