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Pressemitteilung: Krankenkassen zahlen 59,3 Millionen Euro mehr – Verbesserungen sollen direkt bei Patienten ankommen

Gemeinsame Presseerklärung

HAMBURG, 13.05.2014 Die gesetzlichen Krankenkassen in Hamburg
zahlen in diesem Jahr 59,3 Millionen Euro mehr an die Kliniken für die
Behandlung von Patienten – ein Plus von 3,3 Prozent gegenüber dem
Vorjahr. Dies ist das Ergebnis einer Entscheidung der Schiedsstelle, die
nach mehrwöchigen Verhandlungen zwischen den Kassen und der
Hamburgischen Krankenhausgesellschaft angerufen worden war.
Der Landesbasisfallwert wird jedes Jahr von den Vertragspartnern gemäß
der erwarteten Entwicklung der Patientenzahl neu verhandelt. Er
dient als Grundlage für die Abrechnung über Fallpauschalen, mit denen
die Kliniken den größten Teil ihrer Erlöse erzielen.
In diesem Jahr liegt der Wert bei 3.178,48 Euro und damit deutlich über
dem Bundesdurchschnitt. Die Aufsichtsbehörde muss den Wert noch
genehmigen.

Für die Krankenhäuser steigen damit die Erlöse auf rund 1,87 Milliarden
Euro. Die Kassen erwarten, dass die Hamburger Kliniken die nun festgelegte
Erhöhung ihres Budgets dazu nutzen werden, die Qualität und Sicherheit
in der Patientenversorgung weiter zu verbessern. Vor allem die
personelle Situation in der Pflege sollte dabei 2014 im Vordergrund stehen.
In Hamburg gibt es 32 Krankenhäuser; die Zahl der behandelten Fälle
lag bei rund 471.000 im Jahr 2012.

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Hier erhalten Pflegebedürftige, Angehörige und andere interessierte Personen kompetente Auskünfte und Beratungen bis hin zur Koordination erforderlicher Leistungen im Einzelfall.