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Pressemitteilung: Masern-Erkrankungen um das 10-fache gestiegen – Krankenkassen zahlen Impfung

Die Erkrankungszahlen bei Masern sind im Jahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr um das 10-fache gestiegen. Ein Grund hierfür – so der BKK Landesverband NORDWEST – ist die immer noch unzureichende Impfquote in Deutschland. Karin Hendrysiak, Pressesprecherin des BKK-Landesverbandes NORDWEST: „Masern werden häufig zu Unrecht als eine banale Kinderkrankheit eingeschätzt; dabei gelten Masern als eine der ansteckendsten und gefährlichsten Infektionskrankheiten.“

Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen die Impfung, die in der Regel als Dreifachimpfung durchgeführt wird und somit Schutz bietet vor gleich drei Krankheiten: Masern, Mumps und Röteln (MMR-Impfung) für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren. Mehr als die Hälfte der Masernfälle betreffen jedoch heute Jugendliche und junge Erwachsene. Daher ist die einmalige Impfung nach der derzeit gültigen Schutzimpfungsrichtlinie u. a. auch für Personen, die nach 1970 geboren sind und für Personen die nicht bzw. in der Kindheit nur einmal gegen Masern geimpft wurden, empfohlen. Auch hier übernehmen die Krankenkassen die Kosten.

Masern werden durch Viren verursacht. Sie werden nur von Mensch zu Mensch übertragen und gehören zu den ansteckendsten Krankheiten. Die Viren werden durch Tröpfchen,
z. B. beim Husten, Niesen oder Sprechen übertragen.

Ansprechpartner:

Karin Hendrysiak, Pressereferentin NRW

Tel.:0201/179-1511, Fax: -1691, Mobil: 01709235426

E-Mail: Karin.Hendrysiak@bkk-nordwest.de

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