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Pressemitteilung: Unfreiwillig zum Organspender – Im Ausland gelten oft andere Regelungen zur Organspende als in Deutschland

Bei der Organspende im Ausland gelten oft andere Regeln als in Deutschland. Darauf weist der BKK-Landesverband NORDWEST jetzt vor den Sommerferien hin. Unfallopfer ohne Organspendeausweis können trotzdem zu Spendern werden. Denn in vielen europäischen Ländern wie etwa Österreich, Italien oder Spanien gilt – im Gegensatz zu Deutschland – die Widerspruchsregelung. Die erlaubt, dass nach Eintritt des Hirntods automatisch Organe entnommen werden dürfen – außer man hat ausdrücklich etwas anderes festgelegt. Damit die jeweilige persönliche Entscheidung im Ausland berücksichtigt wird, sollten Urlauber, die ins Ausland reisen, einen Organspendeausweis mit Beiblättern in entsprechenden Sprachen mitführen, denn darin kann derjenige der Organentnahme auch widersprechen.

Grundsätzlich ändert sich für Organspender bei einem tödlichen Unfall im Ausland nichts. Die Vermittlungsstelle Eurotransplant sorgt für eine gerechte Verteilung von Spenderorganen in Europa. An den Eurotransplant-Verbund angebunden sind: Deutschland, Österreich, Belgien, Luxemburg, Niederlande, Ungarn, Slowenien und Kroatien.

Darüber hinaus werden aber auch auf jeden Fall die Angehörigen von den zuständigen Organisationen im Ausland informiert.

Informationen zu den Regelungen der einzelnen Länder und passende Formulare gibt es unter http://www.dso.de/   oder unter  http://www.organspende-info.de/

Ansprechpartner:
Karin Hendrysiak, Pressereferentin NRW
Tel.:0201/179-1511, Fax: -1691
Mobil: 01709235426
E-Mail: Karin.Hendrysiak@bkk-nordwest.de

Zum Download:
Gesetzliche Regelungen im Ausland

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Hier erhalten Pflegebedürftige, Angehörige und andere interessierte Personen kompetente Auskünfte und Beratungen bis hin zur Koordination erforderlicher Leistungen im Einzelfall.