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„Rundes“ Jubiläum: 50.000ster Sporthelfer an NRW-Schule

Duisburg (29. August 2016) – Ob im Schulsport mit Gleichaltrigen oder als Unter-stützung im Sportverein: Im Rahmen des Sporthelfer-Programms als anerkanntes Erfolgsmodell bringen junge Freiwillige pro Schuljahr etwa 275.000 Kinder und Jugendliche in Bewegung. Mittlerweile beteiligen sich über 1.000 weiterführende Schulen in NRW an der vorbildhaften Initiative, die nicht zuletzt wertvolle sozial-kommunikative, methodische und fachliche Kompetenzen in der Ausbildung sowie im Einsatz vermittelt. Nun konnten die Verantwortlichen ein „rundes“ Jubiläum begehen und aus dem Kreis Steinfurt – stellvertretend für alle bereits qualifizierten Jugendlichen im Alter von 13 bis 17 Jahren – den 50.000sten Sporthelfer ehren.
An der Feierstunde am 29. August 2016 des Gymnasiums Martinum und der Marien-Hauptschule in Emsdetten nahmen auch NRW-Sportministerin Christina Kampmann sowie Jens Wortmann, Vorsitzender der Sportjugend NRW, teil. „Mit dem Sporthelfer-Programm werden junge Menschen frühzeitig für das Ehren-amt begeistert. Das hilft unserer Gesellschaft und dem Sport“, erklärte NRW-Sportministerin Kampmann. So unterstützen diese Jugendlichen beispielsweise Sportlehrkräfte bei Schulsportfesten ebenso wie das klassische Eltern-Kind-Turnen oder führen in den Pausen verschiedene Bewegungs- und Spielangebote durch. Darüber hinaus sind ehemalige Sporthelfer/-innen nach ihrer Schulzeit mittlerweile als FSJler, Vorstandsmitglieder oder Sportlehrkräfte in der Sportlandschaft aktiv.
„Für den organisierten Sport muss der Fokus auf der noch intensiveren Einbindung der Sporthelferinnen und Sporthelfer in die praktische Vereinsarbeit liegen. Vereine bieten passende Einsatzmöglichkeiten und müssen den jungen Freiwilligen erfahrene Übungsleitungen an die Seite stellen“, betonte LSB-Präsidiumsmitglied Wortmann. Für das Schuljahr 2018/19 wird für die Ausbildung die Rekordmarke von 8.000 Sporthelfern/-innen quer durch alle Schulformen angepeilt. Zu den Zielen der Gemeinschaftsinitiative fünf starker Partner gehören zum Beispiel die tiefere Verankerung des Sporthelfer-Programms in der lokalen Bildungslandschaft oder die Weiterqualifizierung der jungen Freiwilligen zu Übungsleitern/-innen oder Trainern/-innen.
Die Steuerung und Finanzierung des Programms teilen sich die Sportjugend NRW im LSB NRW als federführender Träger, das NRW-Schulministerium und das Sport- und Jugendministerium NRW sowie die Partner BKK-Landesverband NORDWEST und Unfallkasse Nordrhein-Westfalen. Der LSB NRW hat das Sport-helfer-Programm als wesentlichen Bestandteil in sein Programm „NRW bewegt seine KINDER!“ integriert.
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