Rehabilitation ganz in der Nähe
Standort + Perspektiven
Die Möglichkeiten der kurativen Medizin sowie der Hochleistungsmedizin reichen nicht aus, um die Folgen chronischer Krankheiten und Behinderungen zu bewältigen oder diese zu vermeiden. Immer mehr Menschen müssen sich zudem mit den durch Arbeit, Umwelt und Lebensgewohnheiten verursachten Krankheiten arrangieren. Dieser Prozess wird durch die Zunahme der Lebenserwartung oder infolge von veränderten Arbeits(zeit)bedingungen noch verstärkt.
Unabhängig von diesem Entwicklungsprozess ist die medizinische Versorgung beim niedergelassenen Arzt oder im Krankenhaus nach wie vor auf Heilung ausgerichtet.
Dies allein reicht aber nicht aus. In Ergänzung zu den kurativen Maßnahmen haben Reha-Leistungen zum Ziel, Störungen von Fähigkeiten und soziale Beeinträchtigun-gen als Folge einer Krankheit, Verletzung oder Behinderung zu beseitigen oder zumindest abzuschwächen. Den betroffenen Patienten soll mit dieser Leistung die Rückkehr in Alltag und Beruf erleichtert werden.
Die Weichen für den Erfolg einer Rehabilitation werden schon vor der eigentlichen Maßnahme gestellt. Insofern ist es wichtig, dass der erforderliche Hilfebedarf rechtzeitig erkannt, die notwendigen Maßnahmen zeitnah geplant und bewilligt werden. Um dieses Ziel zu unterstützen, bestehen z. B. zur Beschleunigung des Verfahrens und zur Vermeidung von bürokratischen Hindernissen Kooperationsabsprachen zwischen der Kranken- und Rentenversicherung.
Die sich abzeichnende demographische Entwicklung sowie die Diskussion über die begrenzte Finanzierbarkeit der sozialen Sicherungssysteme wird im Übrigen zur Fol-ge haben, dass dem Wandel des Krankheitsspektrums besser Rechnung zu tragen ist und die Prioritäten insbesondere in Bezug auf das Aufgabenspektrum von Prävention, Vorsorge bzw. Rehabilitation neu definiert werden. Zusätzliche Informationen zu aktuellen Neuigkeiten finden Sie unter www.bar-frankfurt.de im Internet.
