Kassenartenübergreifende Projekte im Bereich Lebenswelten im Norden

Mach mit - bleib fit

Das Programm „Mach mit – bleib fit“ des Hamburger Sportbunds richtet sich an ältere Menschen, die keine langen Wege mehr auf sich nehmen können.

Die Bewegungsangebote der Sportvereine finden daher direkt im Quartier statt, beispielsweise in Nachbarschaftstreffs oder in Senioren-Einrichtungen. Im Vordergrund stehen Übungen zum Gleichgewicht, zu Alltagsbewegungen und zum motorisch ausgerichteten Gedächtnistraining.

Mit dem Angebot sollen ältere Menschen unterstützt werden, mehr Aktivität in ihren Alltag einzubauen. Pflegebedürftigkeit soll auf diese Weise so lange wie möglich vermieden werden. Gleichzeitig soll das Projekt die soziale Teilhabe und die psychische Gesundheit stärken.

Hamburg Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks: „Regelmäßige Bewegung ist wichtig, um im Alter das Herz-Kreislauf-System und die Muskulatur zu trainieren. Die wohnortnahen Gruppenangebote des Projektes „Mach mit – bleib fit“ ermöglichen es, Sport in der Gemeinschaft auszuüben und zugleich soziale Beziehungen zu pflegen. Sie tragen auf diese Weise zu einer besseren Lebensqualität im Alter bei.“

Der Hamburger Sportbund koordiniert über sein Netzwerk eine Verstetigung des Bewegungsprogramms „Mach mit – bleib fit“ in den Stadtteilen. Das Projekt läuft über einen Zeitraum von drei Jahren und ist auf etablierten Strukturen aufgebaut. Bereits vor fünf Jahren hatten der Hamburger Sportbund und das Hamburger Abendblatt die gleichnamige Bewegungsinitiative für Senioren ins Leben gerufen.

Zum Hintergrund:

Mit dem neuen Präventionsgesetz auf Bundesebene wurde die Zusammenarbeit zwischen den gesetzlichen Krankenkassen und den jeweiligen Landesregierungen sowie der gesetzlichen Unfall- und Rentenversicherung ausgeweitet.

In Hamburg sind die Grundsätze und Ziele der Prävention von diesen Akteuren 2016 in einer Landesrahmenvereinbarung (LRV) verankert worden. Ein besonderer Schwerpunkt der Vereinbarung liegt auf der Prävention für Menschen in schwieriger sozialer Lage.

Das Projekt wird ausschließlich von den gesetzlichen Krankenkassen und der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz finanziert.

Weitere Informationen unter www.hamburger-sportbund.de

Landungsbrücke - Übergänge meistern

Der BKK-Landesverband NORDWEST unterstützt seit längerem das Präventionsprojekt „Landungsbrücke – Übergänge meistern“. Über die Projektwochen wurden 1.100 Schüler/innen in berufsvorbereitenden Maßnahmen erreicht. Daneben wurden 1.085 Studienanfänger/innen der Universität Hamburg im Rahmen von Ringvorlesungen sensibilisiert.

Im Rahmen von Projektwochen werden sozial benachteiligte Schüler und Schülerinnen für die Themen Stress und Selbstwirksamkeit sensibilisiert. Sie lernen Methoden, ihre Gefühle adäquat auszudrücken und Stress zu regulieren. Den Schüler/innen wird bewusst gemacht, dass negative Gefühlszustände von ihnen selbst beeinflusst werden können.

Zielsetzung des Präventionsprojekts „Landungsbrücke“ ist die Förderung des seelischen Wohlbefindens bei jungen, sozialbenachteiligten Schulabgängern in der Übergangsphase von Schule in die Berufswelt. Das Projekt wurde durch das Institut für Soziale Gesundheit, Berlin evaluiert.

Weitere Informationen auf www.hag-landungsbruecke.de

BEHERZT - Hilfen für Kinder psychisch erkrankter Eltern

für Kinder psychisch erkrankter Eltern und ihre Familien

Psychisch erkrankte Menschen ziehen sich oft in ihre eigene Welt zurück und sind für ihre Kinder nicht mehr ausreichend erreichbar. Sie verhalten sich ganz anders, als die Kinder sie kennen. Dies löst große Ängste und Unsicherheiten aus.

Oftmals leiden sie unter Schuldgefühlen, mitverantwortlich für die elterliche Erkrankung zu sein. Auch übernehmen viele der Kinder ein für ihr Alter unangemessen hohes Maß an Verantwortung in der Familie und versuchen Mutter und Vater zu entlasten – in der Hoffnung, dass dann „alles wieder gut“ wird. Sie haben oft nicht den Raum, Unbeschwertheit zu erleben und einfach „Kind zu sein“.

Viele betroffene Familien haben zudem nur wenige soziale Kontakte außerhalb der Familie. Einer Öffnung nach außen stehen oft Angst und Scham entgegen. Freunde und Bekannte fühlen sich häufig unsicher im Umgang mit der Situation und ziehen sich zurück. Dies kann zu sozialer Isolation führen, die sich sehr belastend auf die Kinder auswirkt.

Die betroffenen Familien brauchen Entlastung, Austausch und Information. Hier setzt BEHERZT im Kreis Stormarn mit individuell zugeschnittenen Beratungs-und Präventionsangeboten für die betroffenen Kinder, Jugendlichen und ihre Familien an.

Das Stärken der persönlichen, familiären und sozialen Ressourcen sowie das Erlernen von Bewältigungsstrategien sind für die gesunde Entwicklung der Kinder von großer Bedeutung und sollen durch BEHERZT gefördert werden.

Weitere Informationen unter www.awo-stormarn.de

Kinderbewegungsland

Hinter dem Titel „KinderBewegungsLand“ (KBL) verbirgt sich ein Projekt der Sportjugend M-V im LSB M-V e.V., das darauf ausgerichtet ist, Kooperationen zwischen Sportvereinen und Tageseinrichtungen für Kinder (TfK) des Landes Mecklenburg-Vorpommern zu fördern. Das Projekt soll einen Beitrag für die altersgemäße Bewegungsentwicklung im Kleinkind- und Vorschulalter leisten. Durch Bewegung, Spiel und Sport in einem wöchentlichen, von fachkompetenten ÜbungsleiterInnen angeleiteten, Bewegungsangebot, soll der Weg für eine ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung der Kleinsten unseres Bundeslandes geebnet werden.

Weitere Informationen unter www.lsb-mv.de

Rechengrößen 2019

Informationen zum Thema was sich zum Jahreswechsel 2018/2019 im Mitgliedschafts- und Beitragsrecht der GKV ändert.