Konstituierende Sitzung des Strategieforums Prävention: Startschuss für die gemeinsame Entwicklung von Gesundheitszielen in Schleswig-Holstein
KIEL. Prävention und Gesundheitsförderung sollen in Schleswig-Holstein künftig noch stärker gemeinsam und über alle Lebensphasen hinweg strategisch gestaltet werden. Mit der Landespräventionsstrategie setzt das Land dafür einen Rahmen. Als strategisches Entscheidungsgremium fungiert künftig das Strategieforum Prävention, das mit der heutigen (27. März) konstituierenden Sitzung und dem Beschluss der Geschäftsordnung seine Arbeit aufgenommen hat.
Mitglieder des Gremiums sind Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Ebene, der Sozialversicherungsträger sowie, neben dem federführenden Gesundheitsministerium, perspektivisch auch weitere Ressorts der Landesregierung. Gesundheitsstaatssekretär Olaf Tauras betont: „Der heutige Beschluss ist das Ergebnis intensiver Gespräche und Abstimmungen zwischen allen beteiligten Akteuren, die über ein Jahr geführt wurden. Das große Engagement aller Beteiligten zeigt, wie groß die Bereitschaft ist, Prävention und Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein gemeinsam weiterzuentwickeln. Mit dem Strategieforum haben wir die Voraussetzungen geschaffen, den Weg zur Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein verbindlich fortzusetzen.“
Das zentrale Element der Landespräventionsstrategie ist der Gesundheitszieleprozess für Schleswig-Holstein. Dieser soll künftig eine inhaltliche Orientierung für Maßnahmen im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung im Land geben. Der Prozess wird wissenschaftlich durch die Europa-Universität Flensburg begleitet. Erste Ergebnisse des Prozesses werden am 27. November 2026 auf der Landesgesundheitskonferenz vorgestellt.
Im Vorfeld der Sitzung hatte ein Workshop mit der Fachebene der Sozialversicherungsträger und kommunalen Vertretungen wichtige Impulse für die weitere Ausgestaltung geliefert. Vor diesem Hintergrund wurde auf der heutigen Sitzung auch der Start der thematischen Fachforen beschlossen. In diesen werden zentrale Themen der Prävention und Gesundheitsförderung gemeinsam bearbeitet und darauf aufbauend Vorschläge für Gesundheitsziele des Landes entwickelt.
Die inhaltliche Arbeit des Strategieforums wird im Rahmen eines breit angelegten, partizipativen Prozesses umgesetzt. Hierzu sind zunächst drei Veranstaltungen geplant, die als Arbeitsformate der Fachforen dienen und in denen die Gesundheitsziele gemeinsam mit den beteiligten Akteurinnen und Akteuren entwickelt werden. Hierzu wird eine Vielzahl von Akteurinnen und Akteuren eingeladen, darunter Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen, Vertreterinnen und Vertreter aus Bildung, Soziales und Sport, kommunale Gesundheitsplanende sowie Akteure aus Selbsthilfe und Zivilgesellschaft. Die erste Veranstaltung findet am Dienstag, 05. Mai statt.
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